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„The lost girl“: das nomadische Leben der Bilder von Flucht und Vertreibung

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    0467457 - ÚČL 2017 RIV DE ger J - Journal Article
    Smyčka, Václav
    „The lost girl“: das nomadische Leben der Bilder von Flucht und Vertreibung.
    [„The lost girl“: the nomadic life of pictures of flight and expulsion.]
    Berichte und Forschungen: Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Roč. 24, č. 2016 (2016), s. 157-172. ISBN 978-3-486-58949-8. ISSN 1865-5696
    Institutional support: RVO:68378068
    Keywords : frames of rememberance * intermediality * photography * expulsion of Germans
    Subject RIV: AJ - Letters, Mass-media, Audiovision

    Die Studie untersucht die Inszenierung dokumentarischer Aufnahmen, die der amerikanische Kameramann Oren W. Haglund am 8. Mai 1945 in der Nähe des westböhmischen Dorfes Ejpovice gedreht hat, in verschiedenen Medien (Dokumentarfilme, historische Monographien, Zeitschriften und schließlich Internet, resp. Blogs und Youtube), wo sie seit mehreren Jahrzehnten rezipiert werden. Die Studie konzentriert sich darauf, wie das filmische Material in den unterschiedlichen Medien gedeutet und inszeniert wurde. Es wird die Frage gestellt, wie viel „Inhalt“ den Aufnahmen anhaftet und inwieweit die Bedeutung der Aufnahmen situativ in jeweiligen Medien und ihren Konfigurationen ausgehandelt wird, anders gesagt: wie funktioniert das Gedächtnis der Bilder in den jeweiligen medialen Umgebungen: im Dokumentarfilm, Sachbuch oder im Internet? Den theoretischen Hintergrund der Untersuchungen bilden die Arbeiten zum Gedächtnis der Fotografie von Helmut Lethen und Roland Barthes. Die Fragen, deren Ausgangspunkt das konkrete visuelle Material ist, zielen letzendlich auf eine allgemeinere Erörterung der visuell vermittelten Erinnerung an Flucht und Vertreibung in den heutigen deutschen Erinnerungskulturen ab.

    The paper traces the reception of documentary materials made by the american armee cameraman Oren W. Haglund in west Bohemia an the 9. of May 1945 across several visual medias from the documentaries and journals to the the blogs and the youtube. The paper focuse on the question, how does the frames of rememberance change in dependence on the change of intermedial constalation of the visual representations of flight and expulsion of Germans from the Czechoslovakia. Furthermore, it asks, how the meaning of the visual materials come up in each medial situation. The semiotic analyse of material is based on the approaches of Roland Barthes, Helmut Lethen and Hans Belting.
    Permanent Link: http://hdl.handle.net/11104/0265572

     
     
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